30.05.2018

Return on Engineering: RoE = T/2 + I/1 0

Der RoE kann als Lösungsansatz verstanden werden.

Mithilfe des Return on Engineering ist man in der Lage, mit weniger Aufwand einen höheren Kundenwert zu erzielen. Die Vision: Der Industrialisierungsprozess ist in der Hälfte der Zeit (t) mit einem Zehntel der Investitionen (I) zu bewältigen. Der StreetScooter ist das beste Beispiel, dass es funktionieren kann.


25.05.2018

„Lachse schwimmen tausende Kilometer gegen den Strom. Trotzdem haben sie gegenüber dem Menschen einen Vorsprung, denn sie wissen, dass sich die Anstrengung lohnt.“

Auf den ersten Blick ist der StreetScooter ein E-Mobil: vier Räder, ein Chassis, ein elektrisches Antriebsaggregat. Doch das ist nicht die Innovation, die elektrisiert. Der StreetScooter ist vor allem ein erfolgreiches Beispiel für ein radikal anderes Denken in puncto Industrialisierung und Umsetzung von Entwicklungsprozessen. Dieser Erfolg basiert auf einer bestimmten Denkweise, einer konkreten Strategie sowie klar definierten Lösungsbausteinen und -prinzipien.

Heute ist aus dem exemplarischen Ur-StreetScooter ein im harten Post-Einsatz bewährtes und umweltfreundliches Zustellungsfahrzeug mit E-Antrieb geworden. Dabei ist nicht nur eine einmalige E-Mobile-Entwicklung vonstattengegangen, sondern es wurden im Laufe des Projekts auch drei Lösungsbausteine, bestehend aus neun Lösungsprinzipien, entwickelt. Lösungsbausteine und -prinzipien bilden im Zusammenspiel die methodische Basis für den Erfolg und stehen für die Umsetzung des Return-on-Engineering (kurz RoE). Bei Letzterem handelt es sich um eine Formel nach der sich Industrialisierungsprozesse in der Hälfte der Zeit zu einem Zehntel der Kosten realisieren lassen: ROE = T/2 + I/1 0.

 


23.05.2018

„Wer sagt eigentlich, dass man immer seinen Weg gehen muss? Querfeldein hat auch schon mehr als einmal zum Ziel geführt.“

In den Augen von Dr. Christoph Deutskens, CEO der PEM Aachen GmbH, ist die gesamte StreetScooter-Erfolgsstory ein ewiges Lern- und Lehrstück. „Welche Erkenntnisse können wir aus dieser Entwicklungsgeschichte ziehen und wie lassen sich diese auf andere Unternehmen übertragen? StreetScooter ist an vielen Stellen andere Wege gegangen. Das zu hinterfragen, zu verstehen und daraus Schlüsse zu ziehen, ist eine einmalige Chance.“

Allerdings muss man auch hier bereit sein, andere Wege zu gehen. Als es in der ersten Phase des StreetScooters um Produktionsszenarien ging, mietete Deutskens mit einem Team eine alte, ziemlich runtergekommene Industriehalle an und baute dort über drei Monate eine komplette Produktion aus Pappe auf: Montagestationen, Fahrzeuge, Ladungsträger etc. – alles war schließlich im Maßstab 1:1 aufgebaut und konnte zum Ausprobieren genutzt werden.

Die ganze Hintergrundgeschichte gibt es hier.