04.05.2018

„Wenn man erkannt hat, dass es so nicht weitergehen kann, muss man eben weiter denken, um weiter zu kommen.“

Albert Einstein wurde einmal gefragt, wie er zu seinen Ideen käme. Er antwortete: „Ich taste mich heran.“ 

So oder so ähnlich muss es auch in den Köpfen der StreetScooter-Vordenker zugegangen sein, als sie 2008 anfingen, über innovative Entwicklungsprozesse in der Automobilindustrie nachzudenken. Das zugrunde liegende Problem, mit dem sie sich konkret zu beschäftigen begannen, beschäftigt die Automobilkonzerne und Zulieferer bereits seit Jahrzehnten: Über alle Klassen und Marken hinweg laufen den Herstellern die Entwicklungskosten und -zeiten davon. Die Entwicklungskosten von der ersten Skizze bis zum Prototyp werden zum kritischen Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen der Automobilindustrie.

Die Idee des Return on Engineering (RoE) hatte mit dem Glauben daran angefangen, dass sich mehr Kundenwert mit weniger Aufwand erzielen lassen muss – was zu beweisen war. Man begann mit der Entwicklung und Ausarbeitung der RoE-Idee, und zwar in einem überschaubaren Kreis von Netzwerkern. Denn eines war von Anfang an klar: Veränderungen sind mit Widerstand verbunden. Und dass dieses Motto umstritten sein würde, war ebenso von Beginn an klar: „Wir müssen früh scheitern, um schneller erfolgreich zu sein.“

In diesem Satz steckte nicht nur ein Turbo für Innovationen; es wäre die Kraft des Neuen, die für ordentlich Bewegung in einem festgefahrenen Prozessdenken sorgen würde. Die Botschaft: Schneller aus ersten Schritten lernen, statt lange auf einen ersten Prototypen hinarbeiten.

Mehr über innovative Entwicklungen und die Idee des Return on Engineering sind in Think Big - Start Small nachzulesen.


02.05.2018

„Nicht das Fehlermachen behindert den Fortschritt, sondern das Festhalten am Verdacht, das Fehlermachen könnte den Fortschritt behindern.“

Ganz Deutschland tut sich schwer mit Elektroautos. Ganz Deutschland? Nein! Eine Forschungsinitiative der RWTH Aachen zeigt, dass zündende Ideen nicht nur im Silicon Valley entstehen, sondern auch an einer Hochschule tief im Westen Deutschlands. 

Rückblickend lässt sich heute sicher sagen, dass alles im Jahre 2008 im Werkzeugmaschinenlabor (kurz WZL) der RWTH Aachen begann. Was die Elektromobilität im  Lande anging, ließ sich eine gewisse Ladehemmung nicht verleugnen. Die allgemeine Entwicklung kam nicht wirklich vom Fleck. Die ersten Elektroautos waren Ladenhüter. Häufig waren sie doppelt so teuer wie ein vergleichbares Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb. Die Idee hinter dem StreetScooter: Im Low-Cost-Segment starten und zeigen, dass Elektromobilität auch im Massenmarkt funktionieren kann. Dabei reizte die Macher die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Produktion mehr, als das schnellste und leichteste Produkt auf die Straße zu bringen.

Die ganze Geschichte über StreetScooter gibt es hier.


25.04.2018

„Manchmal ist es gut, wenn man eine Schraube locker hat, dann haben die Gedanken mehr Spiel.“

Was haben der erste Mann im Weltall, Justin Bieber und Andy McKee gemeinsam? Und was hat die sogenannte Marshmallow-Challenge damit zu tun?

All dies sind Erfolgsgeschichten, die in unserem Buch Think Big - Start Small nachzulesen sind. Eine hat mit Stiften zu tun, die auch im Weltraum benutzt werden können. Denn dort ist Schreiben kein einfacher Prozess, wie auf der Erde. In der Schwerelosigkeit kann ein Kugelschreiber beispielsweise nicht funktionieren, weil die Tinte nur durch die Schwerkraft nach unten zur Mine fließen kann. Hier war ein radikales Umdenken gefragt.

Das Beispiel von Justin Bieber und den anderen genannten und ungenannten Künstlern, die es weit gebracht haben, weil sie zunächst in kurzen Schritten vorgegangen waren, zeigt, dass unkonventionelles Denken zu einem deutlich früheren Zeitpunkt handlungsfähig machen kann.

Und die dritte Geschichte zeigt, dass strategische Planung nicht immer zu den besseren Ergebnissen führen muss. Manchmal ist es besser, die Dinge einfach mal auszuprobieren.

Die vollständigen Geschichten gibt es im Buch